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Shisha
Ein süßer Geruch erfüllt den Raum, man hört ein leises Shisha Blubbern und die Raucher blasen dichten, weißen Shisha Rauch aus ihren Atemwegen.
Nein, hier werden weder Haschisch noch Opium konsumiert, die Leute genießen eine orientalische Wasserpfeife, Shisha, Nargile oder Hokah genannt.
Die Shisha erfreut sich in Deutschland nach wie vor größter Beliebtheit - gerade bei den Jugendlichen.
Vom geschmacklosen Shisha "Naturtabak", über die bekannten fruchtigen Sorten wie Doppelapfel, Kirsche und Co, bis hin zu den neuen Modetabaken mit Cocktail oder auch Gurkengeschmack der Marken Starbuzz, Fusion, Fakher, Tangiers, etc., haben alle Shishatabake eines gemeinsam: Die Feuchtigkeit muss gegeben sein, damit es ordentlich raucht.
Da bei uns in Deutschland ein Gesetz gilt, dass Tabakprodukte generell nicht mehr als fünf Prozent Feuchtigkeit enthalten dürfen, muss hierzulande ein wenig getrickst werden-
Der trockene Shisha Tabak kann nämlich auch einfach nachträglich, entweder mit purem Glycerin (in der Apotheke erhältlich) oder speziellen Mixturen aus Glycerin, Molasse und teils Aromastoffen, verschiedener Hersteller, angefeuchtet werden (z.B. Bahrein Honey Mix).
Hat man nun seinen feuchten Shisha Tabak, kann es auch schon bald losgehen. Zunächst muss jedoch die Shisha Kohle angezündet werden. Doch auch hier unterscheiden die Profis zwischen selbstzündenden Kohlen von Herstellern wie Swift Lite, Three Kings oder Safa und Naturkohlen, sehr beliebt, TOM Cocochas, aber auch aus verschiedensten Rohstoffen erhältlich.
Die Selbstzünder haben den großen Vorteil, dass sie sich schnell mit einem Feuerzeug entzünden lassen, Naturkohle brauch schon etwas mehr Hitze, wird aber dafür 1. heißer und 2. ist sie geschmacksneutraler. Nun wird der Shisha Tabak in den Kopf gelegt, locker, so dass der Durchzug nicht darunter leidet. Auch beim Kopfbau ist darauf zu achten, wie empfindlich der Tabak ist, hierbei sind dann so genannte Setups anzuwenden, bei denen Aluringe, Siebe und alles andere, was den Leuten einfällt, als Abstandhalter verwendet wird. Nun kommt noch Aluminiumfolie über den Tabak, welche mithilfe eines dünnen Gegenstandes, wie einer Nadel gleichmäßig durchlocht werden sollte.
Jetzt wird die Bowl, das Gefäß unten an der Wasserpfeife mit Wasser gefüllt, die Rauchsäule aufgesetzt und Schlauch und Kopf angesteckt.
Abschließend wird die glühende Kohle auf die Alufolie gelegt und man kann mit der Anrauchphase beginnen.
...und schon nach kurzer Zeit, welche sich durch das Benutzen eines Windschutzes verringern kann, kann man den vollen Rauch und den herrlichen Geschmack seiner Shisha genießen.
Weitere Artikel: Shisha - Shisha Erklärung - Aufbau einer Shisha - Funktionsweise einer Shisha - Shisha Tabak - Shisha Kohle - Shisha Forum
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